Brühler Aktion 60+
       Zeit für Herzlichkeit

Aktuelle Aktionen 

1. Technisches Verständnis, Handarbeit voranbringen

Ingenieure und Handwerksmeister klagen immer wieder über Nachwuchsmangel und zu geringe Qualifikation der Bewerber für Ausbildungsplätze. Nicht nur die Senioren-Ingenieure der Aktion 60+ fühlen sich aufgefordert, hier einen Beitrag zu leisten, indem sie die manuelle Geschicklichkeit und das Verständnis für Werkstoffe, z.B. Metall, fördern. 

Inzwischen nehmen sie einen festen Platz an den Brühler Schulen ein. Drei Aktivitäten belegen dies:

-       2010 wurde an der Realschule eine Reparatur-AG für defekte Geräte im Physik-   Praktikum und danach eine Bastel-AG eingerichtet.

-       Während des Sommerferienprogramms der Gemeinde Brühl im August 2011 erstellte eine technische Kerngruppe der Aktion zusammen mit Schülern kleine Trommeln, auf der Grundlage von PVC-Rohren.

-       Im laufenden Schuljahr leistete dieselbe Gruppe einen von den SchülerInnen und der (überwiegend weiblichen) Lehrerschaft hoch geschätzten Beitrag an den vorweihnachtlichen Basteltagen  der Schillerschule. Sie wurden für ein Wasserprojekt im Mai 2012 eingeladen.

 2. Vorträge von Ingenieuren und Betriebswirten

Ein Senior-Betriebswirt hat in der Realschule einen sehr beachteten Vortrag im Nachmittagsprogramm gehalten. Er hat den Schülerinnen und Schülern die Rechnungslegung und Organisation einer Bäckerei mit vier Filialen erläutert.

Ein zweiter Vortrag ist fertig, aber noch nicht terminiert. Ein Ingenieur wird seine Kenntnisse über Nano-Technologie, speziell Mikroskope, weitergeben. 

 3. Vertieftes Geschichtsverständnis – Befragen von Zeitzeugen

In seinem Unterricht über die Geschichte des 20. Jahrhunderts suchte Herr Patrick Jakob, Klassenlehrer der Neunten an der Schillerschule, Unterstützung bei zwei Themen: Geschichte Brühls und Kontakte mit Zeitzeugen.

Inzwischen fand ein im Unterricht vorbereiteter Lerngang „Weg der Erinnerung“ und insgesamt fünf Gesprächsrunden der Schüler mit Seniorinnen und Senioren des B+O-Alten- und Pflegeheims statt.

Das Projekt ist weitgehend abgeschlossen. Herr Jakob plant eine teil-öffentliche Präsentation an seiner Schule für etwa 100 Gäste und danach eine Ausstellung auf den Fluren der Schillerschule.

 4. 100-Bücher-Programm in der Gemeinde Brühl

5. Unternehmern begegnen

Die Notwendigkeit, beruflich selbständig zu werden, wird für junge Berufstätige immer stärker fühlbar. Komplementär dazu ist unsere Volkswirtschaft ständig auf neue Ideen und Initiativen angewiesen. Solche Einsichten sind inzwischen Allgemeingut. Sie müssen aber schon Schülern nahe gebracht werden. Gespräche mit Unternehmern scheinen dafür am besten geeignet. Angesichts der Brühler Schullandschaft sind die 9. Klässler die wohl ideale Altersgruppe (15 Jahre, ein Jahr vor Schulabschluss).

Wichtige Fragen für eine Stellungnahme zu Beginn könnten sein:

  1. Wollte ich schon mit 15 Jahren beruflich selbständig werden?
  2. Was waren meine Pläne damals?
  3. Was habe ich gelernt/studiert? Was erscheint mir davon noch heute besonders wichtig?
  4. Welche Fähigkeiten/Einstellungen sind für einen beruflich Selbständigen unverzichtbar?
  5. Wie sieht mein Alltag aus?
  6. Kann ich jungen Menschen („Euch“) empfehlen, eine berufliche Selbständigkeit anzustreben?

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